
Sprungbrett genutzt
Oktober 2010 - Zeitarbeitsmitarbeiter Kai Ruben Kossorz freut sich über die Übernahme in ein Logistikunternehmen Oktober 2010- Die Geschichte vom Tellerwäscher, der zum Millionär wurde, ist es zwar nicht ganz, eine Erfolgsstory aber schon. Denn der heute 21 Jahre alte Kai-Ruben Kossorz war kürzlich noch beruflich ziemlich perspektivlos. Zum 1.11.2010 aber wird er nun als Lagerarbeiter und Staplerfahrer bei einem Logistikunternehmen in Knetzgau fest übernommen. „Sicherlich ist es bedauerlich, so einen guten Mitarbeiter zu verlieren“, meint der Büroverantwortliche Jürgen Lazar. Trotzdem ist es natürlich eine positive Entwicklung.
Der Kunde, fand einen qualifizierten Mitarbeiter, die Firma Hofmann hat ihre Personalauswahl bestätigt bekommen - und Herr Kossorz wiederum hat nun eine feste Anstellung.“
Kai Kossorz beendete 2006 die Schule, wollte an sich den Beruf des Lagerlogistikers lernen, versuchte es bei mehreren Stellen, machte sogar ein längeres Praktikum. Ohne Erfolg! "Ich bin doch noch keine 30....", begründete er seine Gelassenheit bei der Suche. Es folgte die neunmonatige Zeit bei der Bundeswehr in Weiden, zuvor schon ein kleiner Job im Lebensmittelhandwerk, in einer Käserei in Hofheim. Zum letzten Jahreswechsel kam er wieder in die Region zurück, suchte erneut Arbeit und lernte über einen Bekannten Jürgen Lázár kennen. "Der hat bestimmt was für Dich", sagte der Freund und versprach nicht zu viel.
Kossorz rief an, reichte seinen Lebenslauf ein und bekam gleich den Kontakt zum Logistikunternehmen in Knetzgau. Zunächst arbeitete er dort ab März 2010 im Bereich der Ver- und Umpackung, machte dann aber schnell einen Kurs und seinen Schein als Staplerfahrer, ist seitdem am Hochregal zuständig "für das, was rein kommt und was raus geht", wie er seine Tätigkeit schildert. "Das gefällt mir dort, und ich kann mir schon vorstellen, diesen Job dauerhaft zu machen."
Ohne Jürgen Lázár und die I.K. Hofmann GmbH wäre das wohl nichts geworden, glaubt der Haßfurter, der den FC Bayern München mag und auf Filme wie "Avatar" steht. Auch der Lohn sei von Beginn an "in Ordnung" gewesen, "ich kann mein Auto davon bezahlen". Oft darf er mehr als die 37 Stunden pro Woche arbeiten, was sein Zeitkonto anwachsen ließ. "Das ist nicht schlecht, wenn man dann auch mal zwei, drei Tage zuhause bleiben kann, wenn weniger zu tun ist".
Aus seiner Erfahrung bezeichnet er diese Zeit als Zeitarbeitsmitarbeiter als "Brücke". Aufgrund der Möglichkeit, sich mit guten Leistungen für eine Festanstallung zu empfehlen. "Auf alle Fälle ist das besser, als wenn man sich überall blind bewirbt. “
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