Berufsanfänger wünschen sich einen respektvollen Umgang

Diskussion mit dem Geschäftsführer von Great Place to Work Frank Hauser, vier Studenten und Hofmann-Personalleiter Olaf Nieselt zum Thema Mitarbeitergewinnung und -bindung

Dezember 18 - „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – eine Aussage, die wohl jeder kennt. Die Frage ist nur, wie man sie auslegt und lebt. Selbstbewusst treten die vier jungen Studenten in der Diskussionsrunde in der Nürnberger Messe auf. Sie sind sich einig: Sie wollen etwas leisten, sie sind bereit, hart zu arbeiten, dazu zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Ihnen ist bewusst, dass sie als Berufsanfänger über wenig Erfahrung verfügen.  Doch das berechtigt niemanden, ihnen – wie man es manchmal als Berufsanfänger erlebt – „von oben herab“ zu begegnen. Sie fordern den Umgang auf Augenhöhe und einen respektvollen Umgang.

Und das sollte man schon im Bewerbungsgespräch spüren: Was wird von mir erwartet und was kann ich erwarten? Sie wollen wissen, wie sie sich persönlich und beruflich entwickeln können. Welche Kriterien sind die Grundlage dafür? Sie wollen ernst genommen werden und wünschen sich eine aktive Personalpolitik. Sie sind offen für Anregungen von Vorgesetzten, wenn diese Potenziale in ihnen entdecken und ihnen Perspektiven eröffnen. Sie wollen nicht „betteln“ müssen, sondern erwarten eine Unternehmenskultur, in der der Wert eines Mitarbeiters wahrgenommen wird. Das hängt ihrer Auffassung nach eng vom Führungsstil der Vorgesetzten ab. Selbstverständlich ist ihnen bewusst, dass sie selbst mit dafür verantwortlich sind, diese Kultur zu leben. „Geben und nehmen“ heißt die Devise.

„Das Thema Führung halte ich für sehr wichtig. Wer sich bei uns in eine Führungsposition hineinentwickeln möchte, bekommt in Form von Führungsschulungen Unterstützung. Außerdem gibt unser Führungskompass eine Orientierung für alle Mitarbeiter, was wir unter einer guten Führung verstehen und wie sie gelebt werden sollte“, erklärt Personalleiter Olaf Nieselt.

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