Für manches Kind der letzte Ausweg

Niederlassung Eisenach unterstützt Kinderwohnheim

Dezember 2012  - Was tun, wenn eine Familie überfordert ist und auch ambulante Unterstützung hinsichtlich der Erziehung und der Betreuung minderjähriger Kinder erfolglos ist? Dann bleibt oftmals nur noch die Kleinstwohngruppe des Kinderheims Eisenach, die im April 2008 innerhalb der AWO gegründet wurde, um dem individuellen Betreuungsbedarf von Klein- und Kleinstkindern gerecht zu werden.

„Es ist oftmals eine belastende Situation für die Kinder“, erzählt Hofmann Mitarbeiterin Stefanie Meyer. Um den Kindern eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten, spendierte die Niederlassung Eisenach in der Adventszeit einen großen Kalender, der mit Kinogutscheinen und diversen Süßigkeiten gefüllt war.

Eine schöne Unterbrechung des Alltags, dessen Regeln und Aufgabenverteilungen sich am normalen Familienleben orientieren. Vier Betreuerinnen sind als feste Ansprechpartnerinnen vor Ort, eine davon, Ines Koppe, lebt sogar in einem separaten Wohnbereich in der Einrichtung. Somit hat sie bei Bedarf rund um die Uhr ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Kinder. Im Schichtwechsel kümmern sich die ausgebildeten Fachkräfte um die Kinder und übernehmen, soweit es ihnen möglich ist, mütterliche Pflichten.

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