Grenzerfahrungen

Die Niederlassung Stuttgart überreichte einen Scheck über 400 € aus Erlösen des Spendenmarathons an das Hospiz Stuttgart

Dezember  11 – Die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen und deren Angehöriger ist ein Thema, dem man sich nicht so leichtfertig stellt. Es erfordert Mut, Kraft und nicht zuletzt viel Zeit, die man vorab in der Ausbildung und in Schulungen verbringt.

Rahel Eichner, Disponentin der Niederlassung Stuttgart, informierte sich über die Möglichkeiten einer Unterstützung. So war es ihr ein persönliches Anliegen, Einnahmen aus dem Spendenmarathon für das Hospiz zu verwenden.

Am 22. Dezember 2011 trafen sich Rahel Eichner und Regionalgebietsleiterin Ariane Nitzsche mit Elvira Pfleiderer, Projektleiterin für den Aufbau eines stationären Kinderhospizes vom Hospiz Stuttgart. Während einer Führung erzählte sie von ihrem Alltag. Derzeit arbeiten 35 Festangestellte und gut 150 Ehrenamtliche im Hospiz. Neben dem Erwachsenenbereich bietet die Einrichtung seit 2004 eine Begleitung von Kindern und Jugendlichen und deren Familien an, bisher jedoch nur in ambulanter Form.

Allein im Großraum Stuttgart leben ca. 750 lebensbegrenzend erkrankte Kinder und Jugendliche. 85 von ihnen sterben jedes Jahr. Für sie und ihre Familien soll mit einem stationären Hospiz ein Ort entstehen, an dem erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeitweise leben können, wenn die Familie Entlastung braucht oder die Pflege aus gesundheitlichen oder andere Gründen nicht übernehmen kann.

Um einen Raum der Geborgenheit kombiniert mit fachlicher und multiprofessioneller Hilfe anbieten zu können, ist das Hospiz auch auf Hilfe in Form von Spenden angewiesen. Und so freute Frau Pfleiderer sich sehr, den Scheck über 400€ in Empfang nehmen zu können, der ihr von Frau Eichner und Frau Nitzsche im Namen der Firma Hofmann überreicht wurde!
 

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