Ich gehöre dazu!

Damit ihr Sohn bessere Zukunftschancen bekommt, hat Rita Denes ihr Heimatland Ungarn vor fünf Jahren verlassen

Februar 2021 - Freunde und Bekannte hatten sie gewarnt. Wenn du nach Deutschland gehst, brauchst du mehrere Monate, um einen Job zu finden.

„Es war aber völlig anders. Ich habe nachts eine Mail an die Hofmann-Niederlassung geschrieben und bekam am nächsten Morgen Antwort. Schon nach drei Tagen hatte ich meinen ersten Job“, erzählt die aus Ungarn stammende Rita Denes.

Sie zählt zweifellos zu den tatkräftigen Frauen. Deutsch hat sie sich selbst über das Internet beigebracht. Ihre Motivation war groß, denn sie wollte für ihrem damals 11jährigen Sohn bessere Zukunftsaussichten schaffen. Und diese Möglichkeit sah sie in Deutschland.

Als sie vor fast fünf Jahren Ungarn verließ, musste sie ihren guten, aber schlecht bezahlten Job als Sekretärin aufgeben. Ihr war bewusst, dass sie in Deutschland aufgrund ihrer Sprachkenntnisse nicht mehr kaufmännisch arbeiten würde. Aber das war ihr egal. Sie ist offen und flexibel und würde alles für ihren Sohn tun.

„Frau Denes ist seit 2016 bei uns. Ich betreue sie ganz besonders gerne und habe bisher auch immer Anschlusseinsätze gefunden, wenn ein Auftrag beendet war. Ich bin froh, dass sie zum Hofmann-Team gehört“, sagt Personaldisponentin Cornelia Schwemmer.

Das erste halbe Jahr war schwer, erzählt Rita Denes. Sie war auf sich allein gestellt und musste sich orientieren, die Abläufe in Deutschland lernen, Behördengänge erledigen… und das mit selbst beigebrachten Deutschkenntnissen. Ihre Übersetzungs-App war im Dauereinsatz. Sie hatte zwar als Kind mit den Großeltern deutsch gesprochen, aber wenn man eine Sprache nicht pflegt, geht sie größtenteils verloren.  

Inzwischen hat sie längst Fuß gefasst und fühlt sich wohl. Sie hat Kontakte geknüpft, auch zu ehemaligen Landsleuten, die im Nürnberger Raum leben und eine gemeinsame facebook-Gruppe haben. Dort findet Rita Denes Unterstützung, sollte sie diese brauchen.

Was ist Ihr größter Wunsch?

Ein schönes Leben für meinen Sohn. Das ist mein größter Wunsch und meine Motivation. Er wird die Chancen nutzen, die ihm Deutschland bietet. Davon bin ich überzeugt.

Ein jüngeres Auto wäre auch nicht schlecht, da meines bereits fünfzehn Jahre alt ist. Damit fahre ich, wenn möglich, zweimal im Jahr zu meiner Familie nach Ungarn. Ich vermisse sie – natürlich. Aber zurück möchte ich nicht. Ich telefoniere täglich mit meiner jüngeren Schwester und bin über alles informiert.

Was machen Sie gerne in der Freizeit?

In der Natur spazieren gehen, am liebsten an Seen. Ich schwimme gerne, aber die Seen in Deutschland sind recht kalt. Kein Vergleich zum ungarischen Balaton-See, der sehr flach ist und darum im Sommer eine Wassertemperatur von 27 Grad erreichen kann.

Ich schaue auch gerne türkische Serien mit ungarischen Untertiteln. Ich kann türkisch ein wenig verstehen, aber nicht sprechen.

Jeder hat so seine Eigenarten, welche haben Sie?

Da fällt mir nicht so wirklich etwas ein. Vielleicht, dass ich ein fröhlicher Mensch bin. Und selbst wenn ich mich mal schlecht fühle, geht das schnell vorbei.

Mir ist wichtig, dass man jeden so sein lässt wie er ist. Man sollte sich nicht in das Leben anderer einmischen.

Wenn Sie abends heimkommen, ist das erste ….

Kochen. Frisch zubereitete Speisen mag ich gerne, darunter natürlich ungarische Gerichte, gerne aber auch thailändisch.

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