Ratgeber

So schreibst Du eine Bewerbung

Hilfreiche Tipps zum Erstellen einer schriftlichen Bewerbung.

Du hast ein Stellenangebot gefunden, das genau zu Dir passt? Jetzt heißt es, bei der Bewerbung punkten und den Traumjob sichern. Aber wie schreibt man eine gute Bewerbung? Damit Du Dich beim Arbeitsuchen und bei Deiner Präsentation von anderen Kandidaten und Kandidatinnen abhebst, liest Du hier, wie Du Dich richtig bewirbst. Wir hoffen, dass Du mit unseren Bewerbungstipps schnell Deinen neuen Job findest. Unsere regionale Jobsuche hilft Dir, passende Stellen zu finden.


Know-how

Aller Einstieg ist schwer

Online-Bewerbung oder ausgedruckte Bewerbungsunterlagen?
Wenn nicht anders angegeben, wünschen sich Personalverantwortliche heute in der Regel eine Online-Bewerbung per E-Mail. Für diese gelten die gleichen Grundregeln wie für ausgedruckte Bewerbungsunterlagen: Fehler bei der Rechtschreibung oder schlampige Formatierungen disqualifizieren den Bewerber gleich zu Beginn. Sei deshalb unbedingt sehr gründlich!

Online-Bewerbung

So bewirbst Du Dich korrekt online

Wenn Du die folgenden Tipps beherzigst, wird Deine Bewerbung auch gelesen. 

  • Der Betreff sollte die Stichpunkte „Bewerbung“, die Stellenbezeichnung und ggf. die Stellenkennziffer beinhalten.
  • Als E-Mail-Text kann das Bewerbungsanschreiben bzw. Motivationsschreiben dienen. Da die Bewerbung aber oft durch mehrere Hände geht, unbedingt das Anschreiben zusammen mit dem Lebenslauf und den anderen Bewerbungsunterlagen im PDF-Format als digitale Bewerbungsmappe anfügen. Dies erleichtert dem Empfänger das Speichern und Ausdrucken. Falls Du Dich nicht wiederholen möchtest, kannst Du auch drei bis vier Zeilen als E-Mail-Text verfassen, in denen Du Dich auf die ausgeschriebene Stelle und idealerweise auf ein vorhergehendes Telefonat beziehst.
  • Viele Personalentscheider sehen gerne eine persönliche Unterschrift unter dem Lebenslauf. Der einfachste Weg hierfür ist, den Lebenslauf samt Unterschrift als PDF einzuscannen. Etwas aufwendiger ist der folgende Weg:
  • Scanne Deine Signatur ein, entferne mit einem Bildbearbeitungsprogramm überflüssiges Weiß, sodass wirklich nur die digitale Signatur zu sehen ist, und füge die ggf. komprimierte Datei in den Lebenslauf ein.
    Tipp: Verwende eine Software zum Verschlüsseln der Datei, damit Deine digitale Unterschrift nicht missbraucht werden kann.
  • Scanne Zeugnisse, Zertifikate und andere Nachweise ein und erstelle ein, maximal zwei PDF-Dokumente. Kostenlose Programme im Internet ermöglichen das Zusammenfügen mehrerer PDF-Dateien.
  • Die digitalen Bewerbungsunterlagen sollten nicht mehr als 2 bis 3 MB groß sein. Kläre bei automatischen Upload-Systemen vorab, wie groß Deine Bewerbungsmappe im Dateiformat maximal sein darf. Auch zum Minimieren von Bildern und PDF-Dateien gibt es online kostenlose Programme.
  • Benenne die Dateien aussagekräftig und zuordenbar, z. B. Bewerbung_Position_Name oder Bewerbung_Name_Kennziffer

Unsere Beratung
hinterlässt Spuren...

Tipp

Bevor Du anfängst zu schreiben

Sei persönlich und individuell. Und vermeide Fehler.
Zwei Punkte sind beim Bewerbungsschreiben – vor allem beim Anschreiben und einem möglichen Motivationsschreiben – wichtig, damit der Bewerbungsprozess nicht schon beendet ist, bevor er richtig startet. Diese beiden Aspekte gelten übrigens auch, wenn Du Dich initiativ bei uns bewerben willst:

direkt initiativ bewerben

  1. Informiere Dich über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle. Versuche auch, einen direkten Ansprechpartner zu ermitteln. Denn Personalverantwortliche müssen nicht besonders geschult sein, um eine unpersönliche Serienbewerbung zu erkennen.
  2. Rechtschreibung, richtige Zeichensetzung, einwandfreie Grammatik und ein aktiver, lebendiger Stil sind das A und O. Lass Freunde und Familienmitglieder Korrektur lesen, ehe Du die Bewerbung absendest.
     

Tipp: Mit der Duden-Rechtschreibprüfung im Internet lassen sich die gröbsten Fehler ausmerzen. 

Achtung

Formalitäten zur Bewerbung

Wichtig: Die formale Gestaltung ist eine erste Arbeitsprobe.

  • Die Kopfzeile sollte Deine Kontaktdaten enthalten: Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
  • Es folgt die Anschrift des Unternehmens. Achte darauf, diese korrekt zu schreiben und an eine konkrete Person zu adressieren.
  • Formuliere einen Betreff, z. B. „Bewerbung als …“
  • Die persönliche Ansprache im Bewerbungsschreiben lautet: „Sehr geehrte Frau …“ bzw. „Sehr geehrter Herr …“ .
  • Wird in der Ausschreibung nach den Gehaltsvorstellungen gefragt, solltest Du diese im Anschreiben auch angeben, idealerweise als eine für Dich akzeptable Gehaltsspanne „von … bis …“. Setze die Spanne aber nicht zu groß, damit Deine Gehaltsvorstellungen nicht unüberlegt wirken.
  • Bringe gegen Ende der Bewerbung zum Ausdruck, dass Du Dich über ein persönliches Gespräch freust.
Anschreiben

Aufbau der Bewerbung

So schreibst Du, was Personaler lesen wollen.

Das Bewerbungsschreiben sollte keine Wiederholung des Lebenslaufs sein. Hier hast Du die Chance, Deine Stärken herauszustellen und Dich von der Masse der Bewerber abzuheben. Verwende keine abgedroschenen Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich“ – bereits der erste Satz sollte Deine persönliche Motivation und Eignung hervorheben.

Teil 1

„Sie“: Der erste Teil der Bewerbung rückt das Unternehmen bzw. die Stelle in den Mittelpunkt. Mache deutlich, was Dich daran anspricht.

Teil 2

„Ich“: Im zweiten Teil der Bewerbung formulierst Du Deine Berufserfahrung und fachliche sowie soziale Kompetenzen, die für die Stelle relevant sind. Vermeide eine reine Aufzählung und stelle klar, warum Deine Eigenschaft/Erfahrung ein Gewinn für das Unternehmen ist.

Teil 3

„Wir“: Im dritten Teil der Bewerbung betonst Du, wie beide Seiten – sowohl das Unternehmen als auch Du – von einer Zusammenarbeit profitieren. Hier kannst Du beispielsweise auf die Anforderungen eingehen, die in der Stellenbeschreibung genannt werden.

Inhalt

Dein Lebenslauf

Aufbau & weitere Tipps.

Der Lebenslauf ist für die meisten Personalverantwortlichen der wichtigste Bestandteil der Bewerbungsmappe. Hier sind alle relevanten Fakten auf einen Blick dargestellt – vorzugsweise in der tabellarischen Form: Links Zeitangaben, rechts Fakten. Zeitangaben werden in der Regel in dieser Form angegeben: 09/2012 – 09/2016.
Der Lebenslauf sollte folgendermaßen aufgebaut sein:

  1. Persönliches: Vorname, Name, Anschrift und weitere Kontaktdaten. Nicht mehr relevant sind Familienstand, Staatsangehörigkeit, Beruf der Eltern. Auch Konfession und Parteizugehörigkeit sollten nur angegeben werden, wenn es für die Stelle relevant ist (z. B. für Stellen bei Caritas, Diakonie oder einer politischen Organisation).
  2. Berufspraxis: Inzwischen hat sich der amerikanische, umgekehrt-chronologische Stil durchgesetzt: Begonnen wird mit der letzten beruflichen Station. Nenne jeweils Firma und Position sowie Deine wesentlichen Aufgabengebiete in wenigen Stichpunkten. Wichtig: Natürlich sollte der Lebenslauf keine Lücken aufweisen.

Das heißt aber nicht, dass Du jeden Ferienjob und jedes Schülerpraktikum aufzählen musst. Es sei denn, es ist für die betreffende Stelle von Vorteil. Zudem solltest Du jede Station Deiner Karriere mit einem Arbeitszeugnis belegen können.

  1. Ausbildung: Bei Angaben zur akademischen Laufbahn reichen der Name der Universität, das Studium, der Grad des Abschlusses sowie die Abschlussnote. Was die Schulausbildung betrifft, solltest Du Dich auf den höchsten Schulabschluss beschränken (es sei denn, es handelt sich um die Bewerbung für einen Ausbildungsplatz).
     
  2. Sonstige Qualifikationen und besondere Kenntnisse: Hier ist Platz für stellenrelevante Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen. Sprachkenntnisse solltest Du immer mit dem jeweiligen Niveau angeben (z. B. fließend in Wort und Schrift, verhandlungssicher, Grundkenntnisse usw.). Wenn Du für den Job mobil sein musst, gib die Art Deines Führerscheins an. Hobbys und persönliche Interessen gehören nicht in die Bewerbung, wenn sie keinen direkten Bezug zur ausgeschriebenen Stelle haben.

 

Inhalt

Das Bewerbungsfoto

Freiwillig, aber persönlicher.
Seit Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) ist das Bewerbungsfoto nicht mehr Pflicht. Nutze dennoch die Chance, Deinem Wunsch-Arbeitgeber neben nüchternen Fakten auch einen ersten persönlichen Eindruck von Dir zu geben. Lass dafür aber nur einen Profi ans Werk. Tabu sind von Freunden geknipste Schnappschüsse, Urlaubsfotos oder gar Selfies. Ein gutes Bewerbungsbild ist:

  • aktuell und zeigt Dich so, wie Du tatsächlich aussiehst
  • bunt statt schwarz-weiß und
  • vor einem dezenten Hintergrund aufgenommen

Du präsentierst Dich auf einem professionellen Foto:

  • freundlich mit Blick in die Kamera und einem (leichten) Lächeln,
  • so angezogen, wie Du auch in dem Unternehmen auftreten würdest und
  • mit dem Körper dem Betrachter zugewandt (keine Ganzkörper-Portraits, das Bewerbungsfoto endet oberhalb der Brust).

 

Inhalt

Arbeitszeugnis, Empfehlungsschreiben, Zertifikate & Co.

Zum Wissen, wie man eine Bewerbung schreibt, gehört auch, dass Du darauf achtest, dass die Bewerbungsunterlagen nicht zu umfangreich werden. In Bezug auf die Arbeitszeugnisse reichen die der drei letzten Arbeitsstellen. Für eine bessere Übersicht erstellst Du ein Anlagenverzeichnis. Auch hier ist der nicht-chronologische Stil vorherrschend: Das Aktuelle kommt zuerst. Mögliche Anlagen (jeweils Kopien und keine Originale) sind:

  • Arbeitszeugnisse
  • Abschlusszeugnis der höchsten besuchten (Hoch-)Schule
  • Beglaubigte Übersetzungen von Zeugnissen und Zertifikaten aus dem Ausland
  • Zertifikate und Nachweise über Fortbildung, die für den Job relevant sind
  • Empfehlungsschreiben vorheriger Arbeitgeber, Professoren usw.
  • Bescheinigungen über ehrenamtliches Engagement
  • Führungszeugnis (falls verlangt)
Initiativbewerbung

Blind bewerben, aber richtig.

Kein Stellenangebot, das zu Dir passt? Bei Hofmann Personal ist Deine Initiativbewerbung für Zeitarbeit oder Direktvermittlung gerne gesehen.
Falls Du Dich in einem bestimmten Unternehmen bewerben willst, ist Recherche gefragt. Wenn Du Dich mit ernsthaften Chancen richtig bewerben möchtest, gilt es zunächst, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden. Bewerbungen an allgemeine Adressen wie info@firma.de gehen in den meisten Fällen im digitalen Nirwana verloren. Das gehört zum Einmaleins, wie man initiativ eine Bewerbung schreibt.

Falls Du auf der Unternehmensseite nicht fündig wirst, kannst Du beispielsweise mit anderen Mitarbeitern in sozialen Business-Netzwerken wie XING Kontakt knüpfen. Auch ein direkter Anruf im Unternehmen signalisiert Interesse und schafft Klarheit, ob überhaupt Personalbedarf herrscht.

Bei einer Initiativbewerbung hast Du kein Stellenprofil, an dem Du Dich entlanghangeln kannst. Du musst also Deine Stärken und Kompetenzen noch treffender auf den Punkt bringen und mit Beispielen versehen. Gehe unbedingt auf das jeweilige Unternehmen ein, um den Eindruck zu vermeiden, Du würdest wahllos Serienbewerbungen verschicken.

Wichtig: Bevor Du Deine Initiativbewerbung verschickst, solltest Du alle Deine Profile in digitalen Berufsnetzwerken aktualisieren. Widersprüche zwischen Deinem Online-Profil und der Bewerbung lassen Dich wenig authentisch und unprofessionell erscheinen.

Nach der Bewerbung

Warten auf Antwort

Du hast die Bewerbung abgeschickt und Dich an die Anleitung gehalten, wie man eine Bewerbung schreibt?
Nun sitzt Du aber auf glühenden Kohlen?

Mit dem Nachhaken ist es so eine Sache. Einerseits kannst Du schnell aufdringlich wirken und überlastete Personaler stressen, andererseits bekundest Du mit einer Nachfrage auch Interesse an dem Job. Zwei bis drei Wochen solltest Du dem Unternehmen auf jeden Fall für die Sichtung der Unterlagen Zeit geben.

Liegen Feiertage oder Ferien dazwischen, solltest Du Dich noch etwas länger gedulden. Danach ist Nachfragen legitim. Das Erwähnen von anderen Job-Alternativen ist ein Pokerspiel und sollte gut überlegt sein. Falls Du Dich dazu entscheidest, solltest Du betonen, dass die entsprechende Stelle Deine bevorzugte ist, Du aber allmählich in Entscheidungsnot gerätst.

 

Hürde geschafft

Bewerbungstipps für das Vorstellungsgespräch

Wie man eine Bewerbung schreibt, ist eine Sache, das Vorstellungsgespräch nochmals eine ganz andere.

Und die Freude über die Einladung zum Bewerbungsgespräch weicht oft schnell der Nervosität. Was ziehe ich an? Auf welche Fragen muss ich mich gefasst machen? Wie zeige ich mein ehrliches Interesse? Auch für das Vorstellungsgespräch gibt es einige Bewerbungstipps. Um bei Deinem Wunsch-Arbeitgeber einen souveränen ersten Eindruck zu hinterlassen, hilft eine gründliche Vorbereitung.

Vorstellungsgespräch

Die Vorbereitung

Falls Du Dich für mehrere Jobs beworben hast, solltest Du unbedingt noch einmal genau die Stellenanzeige sowie Deine Bewerbung studieren.
Beantworte Dir selbst folgende Fragen:

  • Was reizt mich an diesem Job?
  • Warum wäre ich gut dafür geeignet?
  • Was erwarte ich? Welche Möglichkeiten (Karriere, weitere Kompetenzen erwerben) erhoffe ich mir?
  • Welche Informationen über das Unternehmen und die Stelle fehlen mir noch?

 

Jobinterview 1

Tipps zu kniffligen Bewerbungsfragen

Zur Vorbereitung auf Dein Jobinterview gehört es natürlich auch, sich auf mögliche Fragen eine Antwort zurechtzulegen.
Natürlich sollten diese nicht auswendig gelernt und im Gespräch abgespult werden, aber es hilft, ein paar Antwortmöglichkeiten im Kopf zu haben.

Was war Ihr größter beruflicher Misserfolg, was haben Sie daraus gelernt?
Die Frage nach den persönlichen Stärken und Schwächen ist den meisten Personalern mittlerweile zu abgedroschen, die Antworten zu vorhersehbar. Darum versuchen viele, auf Umwegen die Macken und Schwachstellen potenzieller Kandidaten zu erfahren. Hier darfst Du ruhig ehrlich und authentisch sein. Wichtig ist, Deinem Gegenüber das Gefühl zu vermitteln, dass Du selbstkritisch und reflektiert bist. Zeige, dass Du die Gründe für mögliche Misserfolge verstanden hast und daran arbeitest, Dich in diesem Bereich zu verbessern.

 

Warum wollen Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber verlassen? Warum haben Sie/oder wurde Ihnen gekündigt?
Die schlechteste Reaktion: über das Unternehmen, den Chef oder die Kollegen herzuziehen. Lege den Fokus besser auf Deine Begeisterung für die ausgeschriebene Stelle. Beispiel: „Ich habe mich im Unternehmen XY sechs Jahre lang gut aufgehoben gefühlt und konnte meine Kompetenzen im Bereich XY ausbauen. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich keine weiteren Entwicklungschancen mehr sehe. Da kam mir Ihr Stellenangebot genau recht. Ich finde es toll, dass ich hier auch Einblicke in den Bereich XY gewinnen würde und mich neu beweisen könnte.“

Was stört Sie am meisten an Kollegen und wie gehen Sie damit um?
Antworte nicht mit „Ich hasse es …“, „Ich kann es nicht ausstehen …“, sondern „Gelegentlich stört es mich …“. Nenne zwei bis drei Eigenschaften und begründe, warum Du diese unangenehm findest. Verdeutliche, dass Du zu konstruktivem Verhalten fähig bist, beispielsweise das Gespräch mit dem Kollegen suchen, Kompromisse eingehen usw.

Jobinterview 2

Diese Fragen bekunden Dein Interesse

Ein Vorstellungsgespräch ist keine einseitige Sache.
Das Unternehmen soll nicht nur einen Eindruck von Dir gewinnen, auch Du sollst entscheiden, ob die Stelle, auf die Du Dich bewirbst, etwas für Dich ist und ob Du Dich an diesem Arbeitsplatz wohlfühlen könntest. Nutze die Chance, ein genaueres Bild zu erhalten.
Folgende Fragen können Dir helfen:

  • Warum ist die Stelle frei geworden? Warum wurde die Stelle neu geschaffen?  
  • Welche Herausforderungen oder auch Schwierigkeiten sind mit der Aufgabe verbunden?  
  • Was wird von mir als zukünftigem Mitarbeiter erwartet?
  • Wie groß ist das Team, in dem ich arbeiten werde?
  • Wer sind meine direkten Vorgesetzten?
  • Was zeichnet die Unternehmenskultur aus?
Zugabe

Weitere Tipps für das Vorstellungs-gespräch

Die nachfolgenden Ratschläge helfen Dir, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

  • Kleide Dich so, als wärst Du bereits Mitarbeiter dieses Unternehmens. So vermeidest Du es, over- oder underdressed zu erscheinen.
  • Das Vorstellungsgespräch beginnt mit Betreten des Gebäudes. Sei auch zu den Mitarbeitern am Empfang oder im Sekretariat zuvorkommend und freundlich.
  • Stürme nicht auf die Gesprächspartner zu, sondern warte, bis diese den ersten Schritt machen. Tritt Ihnen dann mit ausgestrecktem Arm gegenüber und achte auf einen selbstbewussten, aber auch nicht übertrieben kräftigen Händedruck, während Du Dich mit Vor- und Nachnamen vorstellst. Bedanke Dich für die Einladung. Ein freundliches Lächeln lässt Dich von Beginn an sympathisch erscheinen.  
  • Warte, bis Dir ein Stuhl angeboten wird. Achte auf eine unverkrampfte, aber nicht zu lockere Körperhaltung. Halte Blickkontakt mit der Person, die gerade spricht. Wenn Du selbst sprichst, sollte Dein Blick zu allen Anwesenden schweifen, jedoch nicht so hektisch, als verfolgtest Du ein Pingpong-Spiel.
  • Zu Beginn des Gesprächs wird der Vorgesetzte das Unternehmen präsentieren. Hier kannst Du Dein im Vorfeld recherchiertes Wissen einbringen – aber nur, wenn es passt und Du Deinen Gesprächspartner nicht unterbrichst.
  • Deine Antworten sollten weder einsilbig ausfallen noch in Monologe ausarten. Beachte die Reaktion Deines Gegenübers: Schweift sein Blick ab oder wird er ungeduldig, solltest Du zum Punkt kommen.
  • Bedanke Dich am Ende für das Gespräch und erkundige Dich über das weitere Vorgehen. Gibt es eine zweite Runde bzw. ein Assessment-Center/einen Einstellungstest? Bis wann kannst Du mit einer Antwort rechnen?
  • Falls Du begeistert von der Stelle bist und Dir eine Zusammenarbeit gut vorstellen kannst, darfst Du dies gerne so sagen. Auch eine E-Mail oder ein Anruf am nächsten Tag bestärkt Dein Interesse.

 

Online

Checkliste für die (digitale) Bewerbung

Überprüfe mit dieser Checkliste, ob Du die wichtigsten Punkte unserer Tipps befolgt hast.

  • Anschreiben und Lebenslauf sind auf Rechtschreibung, korrekte Zeichensetzung, Stil und saubere Formatierung geprüft.
  • Die Online-Bewerbungsunterlagen liegen in einer oder maximal in drei PDF-Dateien vor, die Anhänge sind zusammen nicht größer als 3 MB und der Dateiname ist prägnant und klar benannt.
  • Der Lebenslauf ist lückenlos und relevante Berufs- und Ausbildungsstationen sind durch (Arbeits-)Zeugnisse, Bescheinigungen oder Zertifikate belegt.
  • Die Nachweise sind zu einer Datei rückwärts-chronologisch zusammengefügt und bei mehr als fünf Dokumenten mit einem Anlagenverzeichnis versehen.

 

  • Warum ist die Stelle frei geworden? Warum wurde die Stelle neu geschaffen?  
  • Welche Herausforderungen oder auch Schwierigkeiten sind mit der Aufgabe verbunden?  
  • Was wird von mir als zukünftigem Mitarbeiter erwartet?
  • Wie groß ist das Team, in dem ich arbeiten werde?
  • Wer sind meine direkten Vorgesetzten?
  • Was zeichnet die Unternehmenskultur aus?
Geschafft

Checkliste für das Vorstellungs-gespräch

Überprüfe mit dieser Checkliste, ob Du die wichtigsten Punkte unserer Tipps befolgt hast.

  • Vor dem Bewerbungsgespräch hast Du Dir noch einmal klargemacht,
    • warum Du Dich gerade für diesen Job bzw. bei diesem Unternehmen bewirbst,
    • warum Du für die Stelle geeignet bist und wie Du das Team bereichern kannst,
    • was Du Dir in dem Unternehmen erhoffst, z. B.:
      • Karrierechancen
      • Kompetenzen erweitern
      • größere Herausforderung.
         

 

  • Dein Outfit ist sauber, frei von Löchern und Falten sowie für das jeweilige Unternehmen angemessen.
     
  • Du hast ...
    • ... Dich gut über das Unternehmen informiert,
    • ... Dir Gedanken gemacht, zu welchen Punkten Du allgemein noch mehr wissen willst (Fragen vorbereitet), speziell offene Fragen zu Deiner angestrebten Stelle.