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„Die Jungen laufen schneller – aber die Älteren kennen die Abkürzungen.“

Commerzbank-Veranstaltung zum Thema Demografiewandel. Diskussion zur Studie „Abschied vom Jugendwahn?“

02. Juli 09 - Demografiewandel – ein drängendes, wenn auch nicht sehr geliebtes Thema. Doch gerade deswegen ist es so wichtig, dass wir uns damit beschäftigen und handeln. Keine Prognose ist so sicher wie die Demografieentwicklung. Wir wissen, dass die Zahl der 60-Jährigen mit gut einer Million im Jahr 2050 doppelt so hoch sein wird wie die Zahl der Neugeborenen. Die Zahl der 80-Jährigen und Älteren von heute nicht ganz 4 Millionen wird sich auf 10 Millionen im Jahr 2050 nahezu verdreifachen. Noch nie – außer nach der Pest – hat es eine Bevölkerungsstruktur gegeben, in der die Mehrheit der Bevölkerung alt und der kleinere Teil jung war.

 

Handlungsbedarf in der Arbeitswelt und bei unseren sozialen Sicherungssystemen ist also notwendig. Die Commerzbank hat zu dem Thema eine Studie in Auftrag gegeben, in der mittelständische Unternehmen befragt wurden, wie sie diesen unabänderlichen Veränderungen begegnen werden. (Download Studie). Die Ergebnisse diskutierten u.a. der FAZ-Journalist Frank Schirrmacher, der mit seinem Buch „Das Methusalem Komplott“ 2004 für viel Diskussionsstoff sorgte. „Ich selbst stehe dieser Entwicklung sehr aufgeschlossen gegenüber“, äußerte sich Ingrid Hofmann. „Bei guter Gesundheit würde ich gerne bis 84 Jahre arbeiten. Außerdem spielte in unserer Branche schon immer vorrangig die Qualifikation eine Rolle und nicht das Alter. Es ist gut möglich, dass die Zeitarbeit noch eine wichtige Rolle übernehmen wird, wenn es darum geht, negative Begleiterscheinungen des Demografiewandels abzufedern und gemeinsam mit Wirtschaft und Politik Lösungen zu erarbeiten.“ 

 

Dass die Politik es alleine richten wird, davon ist nicht auszugehen. Die Wirtschaft wird Lösungen finden müssen, wie sie jung und alt im Berufsleben zu erfolgreichen Teams zusammen wachsen lässt, da der Altersdurchschnitt in den Unternehmen unweigerlich steigen wird. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden in Deutschland mehr Menschen in Rente gehen, als jüngere Arbeitskräfte nachkommen. Bis zum Jahr 2030 könnten Betrieben fünf bis sechs Millionen Arbeitskräfte weniger zur Verfügung stehen. Gleichzeitig werden die Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft an Arbeitnehmer steigen.

 

Bundesministerin Ursula von der Leyen bemerkt im Vorwort der Studie äußerst treffend: „Die Jungen laufen schneller – aber die Älteren kennen die Abkürzungen.“


Download der Studie

V.l. Ingrid Hofmann, Dr. Ulrich Walwei, Frank Schirrmacher, Jan Hofer, Dr. Axel Arian, Jochen Ihler (Regionalvorstand Commerzbank) und Bernd Grossmann (Vorsitzender der Geschäftsleitung Nordbayern).

Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der FAZ

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