Wenn Feuer auf Schnee trifft - Ende letzten Jahres absolvierten die Teams der Niederlassungen Regensburg 1 und Regensburg 2 ihre Brandschutzhelferschulung in unserer Schulungsakademie und das bei winterlichen Bedingungen.
Verantwortung übernehmen, die Leben rettet
Die Aufgabe eines Brandschutzhelfers ist klar: Entstehungsbrände schnell bekämpfen, die Ausbreitung verhindern und im Ernstfall Menschenleben retten. Um dies sicher zu beherrschen, kombiniert die Ausbildung theoretisches Wissen mit praktischen Übungen. Die Schulung umfasst zwei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten Theorie sowie einen intensiven Praxisteil – gemäß den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV 205-023).
Praxis im Schnee gemeistert
Nach der theoretischen Einheit ging es für alle Teilnehmenden nach außen. Die Überraschung: Über Nacht hatte der Winter Regensburg fest im Griff. Doch davon ließen sich die Kolleginnen und Kollegen nicht abschrecken. Gut vorbereitet meisterten sie die Löschübungen auch bei Schnee mit Bravour und lernten dabei die richtige Handhabung von Feuerlöschern sowie Evakuierungsverfahren.
„Die Teilnehmenden waren beeindruckt von der Hitze und den lodernden Flammen, als sie mit dem Feuerlöscher direkt auf das Feuer zugehen mussten", berichtet Christine Exner. Die Schulung fand bewusst am Vor- und Nachmittag statt, um eine durchgehende Besetzung in beiden Niederlassungen zu gewährleisten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten alle ein Zertifikat, das ihre Qualifikation als Brandschutzhelfer offiziell bestätigt.
Gut zu wissen ist auch, dass die Ausbildung zum Brandschutzhelfer nicht nur gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 10 Arbeitsschutzgesetz), sondern auch für alle Mitarbeitenden im privaten Umfeld hilfreich und nützlich ist. Die Schulung sollte alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.



