Wie drei Azubis ihren Platz bei Hofmann Personal in Bayreuth fanden.
Die Entscheidung für eine Ausbildung ist oft ein Wendepunkt im Leben – und jeder Azubi hat seine ganz eigene Geschichte. Die Wege könnten unterschiedlicher kaum sein, und doch verbindet sie alle eines: Die Suche nach einem Beruf, der Sinn stiftet und Spaß macht. Wie drei von ihnen in unserer Niederlassung in Bayreuth gelandet sind, welche Erwartungen sie an die Ausbildung hatten und haben, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen oder standen, an welche Highlights sie sich gerne erinnern und welche Zukunftspläne sie schmieden… All das erfahrt ihr in diesem und noch einem weiteren Artikel in den nächsten Wochen.
Patrizia Wirtz, heute Personaldisponentin in Bayreuth, hatte beispielsweise ursprünglich ganz andere Pläne. „Ich hatte eigentlich studiert und wollte das Studium im Bereich Personalwesen abschließen. In der Corona-Zeit bin ich aber mit dem Online-Unterricht nicht gut zurecht gekommen, und dachte mir, dass eine Ausbildung in dem Bereich eigentlich ganz cool wäre.“ Die Unsicherheit während der Pandemie brachte sie dazu, nach Alternativen zu suchen. Sie stieß auf verschiedene Dienstleister, doch ein Vorstellungsgespräch bei Melanie Mayer, der Niederlassungsleiterin in Bayreuth, machte für sie den Unterschied: „Als ich bei Melanie war, hat mich das einfach am meisten abgeholt. Da habe ich gesagt: Da fühle ich mich am wohlsten und habe mich dafür entschieden, den Weg in der Ausbildung bei Hofmann zu gehen und das Studium beiseite zu lassen.“ Und wie das Leben so spielt, ist Patrizia inzwischen wieder im Studium, berufsbegleitend. Der Studiengang Human Ressource Management mit Schwerpunkt Personaldienstleistung wurde letztes Jahr von Hofmann Personal, dem Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) und der Fachhochschule des Mittelstands initiiert. „So schließt sich der Kreis wieder.“
„Die Ausbildung war genau das Richtige“
Auch Mona Einert, ebenfalls Personaldisponentin, die 2019 als erste bei Hofmann Personal in Bayreuth die Ausbildung als Personaldienstleistungskauffrau (PDK) startete, hat einen spannenden Weg hinter sich. Nach dem Abitur 2018 nahm sie sich bewusst ein Jahr Zeit, um herauszufinden, was sie wirklich will. „Ich habe dann gejobbt, weil ich am Anfang noch gar nicht wusste, was ich machen will. Irgendwas im Büro, irgendwas mit Menschen.“ Die Suche führte sie zunächst zu einem dualen Studium, doch nach einer Absage blickte sie sich weiter um. „Ich habe mich umgeguckt, was es da in dem Bereich noch gibt und bin auf die Ausbildung aufmerksam geworden. Ich habe mich beworben und hatte dann ein gutes Gefühl, weil die Ausbildung alles verbindet, was mich vorher auch interessiert hat.“ Heute sagt sie: „Ich bin immer noch glücklich. Es war immer die richtige Entscheidung, weil wir in der Ausbildung sehr viel gelernt haben und die praktische Erfahrung mitnehmen konnten.“
„Ich fühle mich hier bisher sehr wohl“
Eva Bernhard, seit 1. September Azubi zur Kauffrau für Büromanagement, hingegen hatte bereits eine andere Ausbildung begonnen – als medizinische Fachangestellte. Doch das Arbeitsklima dort passte für sie nicht: „Ich habe vorher ein Jahr lang die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten gemacht und dann abgebrochen, weil ich mich in meinem Betrieb nicht verstanden gefühlt habe.“ Ihr war klar, dass sie wieder etwas mit Menschen machen wollte, aber mit mehr Fokus auf Büroarbeit. Die Bewerbung bei Hofmann Personal war für sie ein Glücksgriff: „Ich konnte offen mit allen sprechen. Deswegen war es bis jetzt auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich fühle mich wirklich sehr wohl und verstanden.“
Das Miteinander muss passen
Melanie Mayer, die seit Jahren Azubis in Bayreuth begleitet, legt großen Wert auf ein gutes Miteinander und einen wertschätzenden Einstieg: „Das Erstgespräch führen eigentlich immer ich und der Regionalleiter gemeinsam. Das ist erstmal ein Kennenlerngespräch. Es gibt dann in der Regel schon zu dem Zeitpunkt die Möglichkeit, dass wir mal durch die Niederlassung gehen und die anderen vorstellen. Ich finde das einfach sehr wichtig, weil das Miteinander passen muss und auch das bestehende Team ein gutes Gefühl haben sollte, wenn jemand neu dazu kommt.“
Die Ausbildungsmöglichkeiten in Bayreuth haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Mona war die erste PDKlerin, die in der Niederlassung startete, für die Schule aber immer nach Fürth pendeln musste. „Viel länger gibt es den PDK noch nicht. Da es in Deutschland nur sehr wenige Berufsschulen für die angehenden PDKler gibt, ist die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Büromanagement eine echte Alternative“, erzählt Melanie. „Bisher hatte nur niemand darüber nachgedacht.“ Eva ist jetzt die erste Auszubildende, die die Berufsschule direkt in Bayreuth besucht. Das erleichtert vieles – und zeigt, wie flexibel und offen Hofmann Personal auf die Bedürfnisse der Azubis eingeht. Die spezifischen Ausbildungsinhalte eines Personaldienstleistungskaufmanns bzw. -frau bringen Eva Melanie und das gesamte Bayreuther Team bei.
Die Wege zur Ausbildung bei Hofmann Personal sind vielfältig, aber eines steht immer im Mittelpunkt – das Gefühl, willkommen zu sein und sich entfalten zu können. Wer in Bayreuth startet, findet ein Team, das zuhört, unterstützt und gemeinsam mit den Azubis neue Wege geht.
Im nächsten Artikel dieser kleinen Serie geht es darum, wie die drei Bayreuther Mädels ihre Ausbildung erlebt haben. Seid gespannt!



