Mitarbeiterin von Hofmann Personal, steht neben einer lächelnden Kundin, die ihren Traumjob gefunden hat.
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Von der Zeitarbeit zum Traumjob

Lydia Schmidt findet mit 64 Jahren ihre Berufung

Lydia Schmidt hat bewiesen, dass es nie zu spät ist, seinen Traumjob zu finden. Die 64-Jährige wurde zum 1. September 2025 von der Firma KIMO übernommen, nachdem sie seit Dezember 2024 über Hofmann Personal dort im Einsatz war.

Alles begann mit einer Empfehlung des Arbeitsamtes, sich bei Hofmann Personal zu bewerben. Nachdem Lydia Schmidt ihren Lebenslauf in unserer Erlanger Niederlassung eingereicht hatte, meldete sich Angela Keitel, die Niederlassungsleiterin von Erlangen 1, unverzüglich bei ihr und zeigte großes Interesse. Lydia Schmidt überzeugte mit ihrer offenen und hartnäckigen Art: „Ich bin zwar 64, aber noch fit, gut drauf, gesund, interessiert und lerne gerne noch Neues." Die Chemie stimmte von Anfang an – auch auf Kundenseite.

Der Weg zur Übernahme 

Beim Probearbeiten sollte Lydia Schmidt ihr Können beim Löten unter Beweis stellen. Ein Stromausfall am ersten Tag verschob die Prüfung zwar um einen Tag, doch das erwies sich als Glücksfall. Die Aufregung hatte sich gelegt. Der Chef war begeistert von ihrer Arbeit. Lydia Schmidt schätzt besonders das menschliche Miteinander: „Ein sehr netter Chef, wertschätzend – man wird jeden Tag noch mit Namen begrüßt. Die Zeit muss sein. Ein nettes Team und gutes Betriebsklima." Die Arbeit machte ihr so viel Freude, dass sie selbst die Initiative ergriff und nach einer Übernahme fragte. Das imponierte dem Chef. Und so wurde sie als seine beste Löterin seit Jahren fest angestellt. „Ich gebe mir jeden Tag Mühe, saubere Lötarbeit abzuliefern“, erzählt sie. „Dazu gehört viel Gefühl, Geduld und etwas Talent. Und nach einem dreimonatigen Lötkurs habe ich mit 64 Jahren noch meinen Traumjob gefunden und bin darüber so glücklich! Das ist der beste Job, den ich je hatte!“, strahlt Lydia Schmidt.

Ein bemerkenswerter Lebensweg 

Lydia Schmidts Geschichte ist auch eine Geschichte vieler Neuanfänge. 1997 kam sie mit 36 Jahren über Kasachstan und Russland nach Deutschland. Als ausgebildete Vermessungstechnikerin war es schwer, in Deutschland Fuß zu fassen. Die Technik war hier bereits viel weiter entwickelt. So arbeitete sie zunächst in der Montage und Maschinenbedienung, bis sie in einem Schnupperkurs das Löten für sich entdeckte – was zu ihrer großen Leidenschaft wurde.

Zeitarbeit als Türöffner 

Lydia Schmidt kann Zeitarbeit uneingeschränkt empfehlen: „Frau Keitel hat mich gut beraten und sich gekümmert. Es wird auf die Bedürfnisse eingegangen, und es gibt eine große Auswahl an Firmen – es werden einem die Türen geöffnet." Diese Erfolgsgeschichte zeigt eindrucksvoll, wie Zeitarbeit Menschen neue Perspektiven eröffnen kann und dass Alter keine Barriere für berufliche Erfüllung sein muss. Wir gratulieren Lydia Schmidt herzlich zu ihrer Übernahme und wünschen ihr weiterhin viel Freude in ihrem Traumjob!

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