Ingrid Hofmann beim „Arbeitsmarktgipfel“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Ingrid Hofmann, Gründerin und Geschäftsführerin des Personaldienstleistungsunternehmen I. K. Hofmann GmbH, nahm heute auf Einladung des Bundesarbeitsministers am so genannten „Arbeitsmarktgipfel“ in Berlin teil, bei dem Bundesminister Heil, die Bundesagentur für Arbeit, die Spitzenverbände der Wirtschaft, Gewerkschaften, Unternehmen sowie die kommunalen Spitzenverbände ihre Bereitschaft bekräftigten, den von der Bundesregierung gestarteten Turbo zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aktiv zu unterstützen.

Die Personaldienstleistungsbranche und im Besonderen die I. K. Hofmann GmbH haben während der schwierigen Flüchtlingssituation nach 2016 bewiesen, dass sie viel zur Integration von Geflüchteten beitragen können. „Unsere Branche Personaldienstleistung/Zeitarbeit war damals sehr engagiert und hat bis zu 30 Prozent der damaligen in den Arbeitsmarkt integrierten Geflüchteten in einen Arbeitsplatz gebracht“, erklärte Ingrid Hofmann im Anschluss an den Gipfel auf der Pressekonferenz in Berlin. „Wir im Unternehmen Hofmann haben uns damals das Ziel gesetzt, jährlich mindestens 1.000 Geflüchtete in einen Arbeitsplatz zu bringen.“

Als Unternehmen der Personaldienstleistung beschäftigt I.K. Hofmann aktuell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 114 unterschiedlichen Nationalitäten. Bei der jährlichen externen Mitarbeiterbefragungen durch das Great Place to Work Institut bekommt Hofmann Personal regelmäßig ausgesprochen gute Bewertungen, gerade was die Themen Willkommenskultur und Wertschätzung betreffen. „Ich freue mich daher sehr, dass wir als Unternehmen und auch wir als Branche dieses wertvolle und wichtige Projekt der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten noch intensiver begleiten dürfen“, erklärte Ingrid Hofmann im Anschluss an den Gipfel auf der Pressekonferenz in Berlin. „Dies war eine absolute Erfolgsgeschichte“, so Ingrid Hofmann stolz. „Inzwischen haben wir als mittelständisches Familienunternehmen seit 2016 insgesamt 5851 Geflüchtete in einen Arbeitsplatz gebracht. Unter der Voraussetzung einer guten wirtschaftlichen Entwicklung habe ich das schriftliche Commitment meiner Führungskräfte, dass wir unser schon bestehendes Jahresziel von 1.000 Geflüchteten für die Jahre 2024 und 2025 um jeweils 500 erhöhen.“

„Meine persönliche Meinung war schon immer, dass die größtmögliche gesellschaftliche Integration von Geflüchteten dadurch geschaffen wird, dass sie schnell einen Arbeitsplatz bekommen“, so Ingrid Hofmann weiter. „Dort gibt es Kolleginnen und Kollegen und dadurch eine hohe Integration in die Gesellschaft und somit auch Motivation, die Sprache zu lernen bzw. zu verbessern. Deshalb sollten wir alles tun, damit die Menschen, die – warum auch immer – nach Deutschland geflüchtet sind, unsere Sprache lernen. Ich glaube, dies können wir von jeder/jedem Geflüchteten fordern, wenn er/sie durch unsere Gesellschaft auch finanziell unterstützt wird. Ich freue mich sehr, wenn wir jetzt gemeinsam mit Politik, Unternehmen, Sozialpartnern, Jobcentern und Arbeitsagenturen dieses ungemein wichtige Thema verstärkt angehen.“

Verbot der Anwerbung von Mitarbeitenden aus Drittstaaten ist Hemmnis für die Flüchtlingsintegration

Um so wichtiger ist es, dass bisher bestehende Hindernisse wie der §40 Aufenthaltsgesetz, der der Dienstleistungsbranche verbietet, Mitarbeitende aus Drittstaaten anzuwerben, schnellstmöglich abgeschafft wird. Es überzeugt auch nicht, dass die Zeitarbeitsbranche nach derzeitiger Rechtslage nur so lange einen Beitrag zur Integration der Geflüchteten leisten kann, wie sich diese Personengruppe auf einen befristeten kriegsbedingten Aufenthaltstitel berufen kann. Auch nach Ablauf ihrer kriegsbedingten Aufenthaltserlaubnis – dann als sogenannte Drittstaatler – sollte eine Arbeitsmarktintegration im Wege der Zeitarbeit möglich sein.

Die Abschaffung des §40 Aufenthaltsgesetzes für die Zeitarbeitsbranche ist der logische Schritt, um eine erfolgreiche, nachhaltige Arbeitsmarktintegration sowie die Lösung von Personalengpässen zu gewährleisten. Denn das politische Ziel, Zuwanderung in den Arbeitsmarkt künftig ganz überwiegend über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu steuern und nicht – wie derzeit – über ungeregelte Migration, ist richtig. Bei dieser Umsteuerung könnten die Personaldienstleister aufgrund ihrer Expertise eine führende Rolle einnehmen. Die bisherige gelungene Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt durch Personaldienstleister zeigt, dass das Misstrauen gegenüber dieser Branche nicht gerechtfertigt ist.

 

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Ingrid Hofmann beim Arbeitsmarktgipfel in Berlin

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Über I.K. Hofmann GmbH

Die I.K. Hofmann GmbH, 1985 von Ingrid Hofmann gegründet, gehört zu den größten Personaldienstleistern in Deutschland. An 148 Standorten in Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Slowakei, in Tschechien, Ungarn und den USA arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Leitbild „Wir lieben es, Menschen mit Jobs zu verbinden“. Über seine Tochterunternehmen und Marken bietet das Unternehmen das gesamte Personaldienstleistungsspektrum von der Arbeitnehmerüberlassung über die Personalvermittlung sowie Onsite Management, Master Vendor bis hin zu Aus- und Weiterbildung sowie Outsourcing an.

Rund 800 Jobmanager kümmern sich weltweit um über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundeneinsatz. Insgesamt beschäftigt die Hofmann Gruppe somit rund 16.000 Menschen. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen die jahrzehntelange Qualität als Arbeitgeber und Personaldienstleister im internationalen Markt.

Mit den Initiativen „Vielfalt gewinnt“ und „Kein Fan ohne Job“ positioniert sich das Unternehmen aktiv gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.