Ich gehöre dazu!

Franziska Zumbusch, 24 Jahre ist eine modelnde Krankenschwester mit schauspielerischem Talent, was sie in einer Fernsehserie unter Beweis stellt

Wie sind Sie zur I.K. Hofmann GmbH gekommen?

Ich bin gelernte Krankenschwester und wollte unterschiedliche Pflegebereiche kennenlernen. Da war eine Zeitarbeitsfirma genau das Richtige ist, da ich so viele Einblicke in unterschiedliche Pflegeeinrichtungen bekomme. Speziell zur I.K. Hofmann bin ich über die Empfehlung eines Pflegeheims in Magdeburg gekommen. So kann ich momentan auch meine anderen Berufe wie das Modeln oder Schauspielern sehr gut leben, doch dazu später mehr…

Welchen Tipp würden Sie einem neuen Kollegen/Mitarbeiter für seinen ersten Arbeitstag geben?

Man muss offen sein für Neues und sich vor allem der aktuellen Pflegesituation bewusst sein. Ab dem ersten Tag ist man dort, um zu helfen. Und das relativiert dann schon den einen oder anderen Stressfaktor.

Was ist Ihre aktuelle Aufgabe im Unternehmen?

Ich bin seit  April im Pflegeheim „Magdalenenhof Sozialkonzept“ in Schönebeck als examinierte Krankenschwester eingesetzt. Ich kann sagen: Es bereitet mir sehr viel Freude. Ich kümmere mich vorwiegend um die Medikamentengabe, die Visitenorganisation und führe Gespräche mit den Ärzten. Zudem bin ich auch für die Pflege zuständig, gemeinsam mit den Krankenhelfern.

Was macht Ihnen daran am meisten Spaß – und was empfinden Sie als die größte Herausforderung?

Der Beruf einer Krankenschwester ist sehr vielseitig; man hat eine Menge Verantwortung. Am meisten Freude habe ich, wenn ich ein Lächeln auf die Bewohnergesichter zaubere. Dann weiß ich: Ich hab alles richtig gemacht!  

Als Herausforderung empfinde ich den Pflegenotstand der heutigen Zeit: zu wenig      Personal, zu wenig Zeit, zu viele pflegebedürftige Menschen. Dabei ist es wichtig, so zu arbeiten, dass man mit einem guten Gewissen nach Hause gehen kann. Es ist nicht immer leicht, mit den Vorurteilen gegenüber Zeitarbeitskräften klarzukommen. Sie haben in der Pflege nicht immer einen guten Ruf. Dennoch versuche ich, die Menschen jeden Tag aufs Neue davon zu überzeugen, dass es auch gutes Personal gibt, das mit vollem Einsatz dahinter steht, eine Krankenschwester zu sein. Und da ich seit April dabei bin, scheint das auch ganz gut zu klappen!

Welches Kompliment machen Sie Ihrem Lieblingskollegen/Ihrer Lieblingskollegin?

 „Du hast alles richtig gemacht!“

Wenn Sie sich im beruflichen Umfeld etwas wünschen dürften, was wäre das?

Da hätte ich den Wunsch, dass mehr Pflegepersonal zur Verfügung stünde. Aber das ist sicherlich ein finanzielles Problem. Dann könnte man die Bewohner besser versorgen und sich mehr Zeit für den Einzelnen nehmen.

Was meine eigene berufliche Situation anbelangt, möchte ich in der nächsten Zeit ein eineinhalbjähriges nebenberufliches Studium zur Pflegedienst- und Heimleitung absolvieren. Denn ich möchte Einiges im Pflegebereich verbessern. Und dafür braucht es eine entsprechende Position, um eigene Ideen einbringen zu können.            

Wie motivieren Sie sich, wenn‘s mal nicht so gut läuft?

Dann rede ich über das Problem. Ich gehe in Gedanken nochmal durch, was nicht so gut funktioniert hat, wie ich es mir gewünscht hätte, und woran es gelegen haben könnte, dass es nicht so gut geklappt hat.

Und wenn ich wirklich mal ein Tief habe, betrachte ich die kleinen selbstgebastelten Dinge, die ich von Bewohnern geschenkt bekommen habe, weil sie sich bei mir bedanken wollten. Das motiviert mich dann wieder und ich denke mir dann: Da habe ich wohl doch einiges richtig gemacht!     

Jeder hat so seine Eigenarten, welche haben Sie?

Mein Perfektionismus; ich habe eigene Ansprüche, die ich umsetzen möchte. Und ich lege viel Wert auf Ehrlichkeit und Respekt gegenüber anderen.

Meine besondere Eigenart ist es jedoch, all das, was ich mache, gut kombinieren zu können. Ich bin morgens Krankenschwester, mittags Model und am Abend drehe ich fürs TV. Manchmal auch in anderer Kombination. Und mich so manches Mal im Bewohnerzimmer im Fernsehen zu sehen, während ich die Patienten betreue und die Reaktion mitkriege - das ist dann schon sehr unterhaltsam. So mancher Patient meint dann, er sei im falschen Film, was ich dann aber sehr schnell wieder klarstelle…    

Was ist für Sie ein absolutes No-go und was finden Sie toll?

Unehrlichkeit oder hinter dem Rücken lästern mag ich nicht. Wenn ich so etwas mitkriege, halte ich mich raus. 

Und ich finde es toll, dass ich meine Berufe so gut kombinieren kann und dank der Firma Hofmann alles so gut unter einen Hut kriege. Da bekomme ich, wenn es erforderlich ist, schon mal einen Tag frei für einen Dreh oder ähnliches. Diesen Tag arbeite ich dann jedoch wieder ein. Ich habe genau die Flexibilität, die es braucht, um alles verbinden zu können.    

Wenn Sie abends heim kommen, ist das erste ….

… mein Kaninchen, namens Puffel zu begrüßen. Und dann treffe ich mich mit meiner besten Freundin Roxana, um den Tag nochmal Revue passieren zu lassen.  

Was liegt Ihnen in Ihrer Freizeit am Herzen?

Die wenige Freizeit, die ich habe, ist bei mir gut durchgeplant. Ich verbringe diese meist mit guten Freunden. Wichtig ist mir dabei, dass ich raus gehe und was anderes mache, als die restlichen Tage, an denen ich arbeite. Ich fahre in die Natur, gehe spazieren oder campe einfach mal für mich alleine. Nach dem Motto: mein Auto, mein Feld, mein Grill und ich! Hauptsache einfach mal raus!  

Welchen Traum möchten Sie in der nächsten Zeit wahr werden lassen?

Ich möchte  die Pflegedienst- und Heimleiterprüfung meines Nebenstudiums erfolgreich abschließen! Denn ich möchte etwas bewirken, möglicherweise auch verändern und das kann ich nur, wenn ich die entsprechende Funktion habe.

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