Wer denkt bei Regen denn an Sonnencreme?

Martin Streng nahm erfolgreich am Rhönmarathon teil und unterstützte so den Hofmann-Spendenmarathon

Juni 17 – Er schwitzte für den guten Zweck und bezwang die Rhön auf seinem Bike – herzlichen Dank an Martin Streng, der erzählt:

„Bei schönem Wetter fuhren wir von Nürnberg nach Bimbach in der Rhön, in der Nähe von Fulda. In der Nacht fing es das regnen an und als wir um 5 Uhr aufwachten gingen wir mit dem Regenschirm bewaffnet in das große Bierzelt zum Frühstücken. Abwarten und Kaffee trinken. Als es ein bisschen mit dem Regen nachließ und wir den Wetterbericht studiert hatten, ging es an den Start. Also umziehen (Fahrrad- und Regenklamotten an) und starten. Auf den letzten Drücker zum Startende gegen 7:35 Uhr waren wir bei Regen auf der Piste.

Die ersten Kilometer waren zum Einrollen und wir arrangierten uns mit dem Wasser von oben, unten, hinten und vorne. Gegen 9.30 Uhr wurde das Wetter schöner und wir konnten die Regenklamotten ausziehen. Schon zu diesem Zeitpunkt musste ich mit meinem Bike zum Service, da der erste Gang nicht mehr funktionierte. Leider konnte der nicht helfen und ich musste auf diesen Gang komplett verzichten.

Also ein zusätzliches Stück Kuchen und weiter ging‘s. Dann kam schon bald der erste große Anstieg, die Wasserkuppe auf 950 Meter. Danach eine tolle Abfahrt und das ständige Auf und Ab durch die Schönheiten der Natur in der Rhön. Die Mittagspause genossen wir bei Gulasch mit Nudeln. Langsam kam die Sonne heraus. Danach ging es weiter. Die Strecken waren sehr gut aufgebaut, sodass man die drei Hauptrouten immer wieder kombinieren und somit seine persönliche Runde fahren konnte. Nach ca. 140 km entschied ich mich für eine kleine Ehrenrunde, ungefähr 5 km mehr mit ca. 410 Höhenmetern. Das Wetter war mittlerweile optimal.

Gegen 17.30 Uhr traf ich beim Ziel ein und hatte mir doch wahrhaftig einen starken Sonnenbrand zugezogen. Wer denkt auch an Sonnencreme bei Regen?

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