Wir bleiben im Gespräch

Austausch mit Bundestagsabgeordneten zu den Entwicklungen in der Zeitarbeit

August 18 – Neben unseren eigenen Aktivitäten, sich mit Politikern auszutauschen, unterstützen wir die Aktion unseres Bundesverbands BAP „Praxistest Zeitarbeit“. Bundestagsabgeordnete nutzen die politische Sommerpause, um sich über Zeitarbeit zu informieren, indem sie in ihrem jeweiligen Wahlkreis unsere Niederlassungen besuchen. Dieses Jahr waren Thomas Hacker (FDP) aus Bayreuth, Peter Weiß (CDU) aus Lahr und Gabriela Heinrich (SPD) aus Nürnberg dabei.

„Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere Beobachtungen schildern können, die u.a. durch die Gesetzesänderungen entstehen. Die Zeitarbeit ist dadurch sehr kompliziert geworden“, sagt Niederlassungsleiterin Melanie Mayer aus Bayreuth.

Um keinen Fehler zu machen, meldet mancher Kunden lieber unsere Mitarbeiter ab und bietet ihnen einen befristeten Arbeitsvertrag an. Bei uns haben die Mitarbeiter ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, was ihnen eigentlich lieber ist. Gleichzeitig möchten sie gerne bei dem Kunden weiterarbeiten, weil es ihnen dort gefällt. Eine unbefriedigende Situation, die eigentlich nicht sein müsste.

Auch wenn ein Unternehmen wirtschaftlich gut dasteht, geht niemand das Risiko ein und baut sein Personal über Bedarf auf, wenn die Arbeitsplätze nicht langfristig gesichert werden können. Zeitarbeit ist wiederum notwendig, um flexibel auf wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren.

Ungewiss ist auch, welche Auswirkungen Ende September die Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten haben wird. Wird es ausreichend alternative Arbeitsangebote geben, die von den Mitarbeitern angenommen werden können?

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