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1000 Mitarbeiter sollen es werden

Bis 2013 will Hofmann Personal gemeinsam mit dem TÜV-Rheinland rund 1000 Zeitarbeitnehmer zertifizieren. 100 Mitarbeiter waren bereits erfolgreich.

Februar 12 -  „Ich kann eigentlich nur von dieser Zertifizierung profitieren und diese bei zukünftigen Bewerbungen vorlegen“, freut sich Jacob Ecke aus Schweinfurt, der im Februar als einer der ersten die Prüfung bestanden und das Zertifikat erhalten hat.


Mit Schulungen und einer Prüfung durch den TÜV Rheinland bietet Hofmann Personal seinen Zeitarbeitsmitarbeitern die Möglichkeit, ihre während der Arbeitseinsätze erworbenen Kenntnisse nachzuweisen und durch ein unabhängiges Institut zertifizieren zu lassen.


„Grundsätzlich kann jeder Mitarbeiter, der die notwendige Arbeitserfahrung vorweisen kann, an diesem Programm teilnehmen. Besonders interessant könnte es aber für Mitarbeiter sein, die keinen Schulabschluss bzw. keine abgeschlossene Ausbildung haben oder in einem nicht von ihnen erlernten Beruf arbeiten“, sagt die Geschäftsführerin Ingrid Hofmann.


Seit Beginn des Jahres wurden bereits mehr als 100 Zeitarbeitsmitarbeiter von Fachreferenten geschult. Während dieser Unterrichtseinheiten werden Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitsrecht und speziell auf die jeweiligen Arbeitsplätze abgestimmte Inhalte vermittelt. „Wir gehen bei jedem Mitarbeiter auf seine individuelle Arbeitssituation ein. Die Weiterbildung soll eine Hilfestellung für weitere Tätigkeiten bieten. Die Wahrnehmung der Zeitarbeit in der Öffentlichkeit ist ebenfalls ein Thema“, erklärt Andrea Vogeler. Sie ist verantwortlich für die Koordination der Weiterbildung bei Hofmann Personal.


Bis 2013 plant das Unternehmen, rund 1000 Zeitarbeitsmitarbeitern die Chance für eine Schulung und Zertifizierung zu ermöglichen. Dann soll die eigens mit Hofmann Personal entwickelte Zertifizierung auch für alle anderen Unternehmen der Zeitarbeits-Branche geöffnet werden.


„Da es unstrittig ist, dass die Zeitarbeitsbranche einen großen Anteil an der Integration von vorher arbeitslosen Menschen in das Berufsleben hat, würde ich mich freuen, wenn dieses Projekt die Anerkennung der Öffentlichkeit finden würde und auch von vielen Branchenkollegen als Weiterbildungsinitiative genutzt wird“, so Ingrid Hofmann,


Als Pilotprojekt finden zunächst Zertifizierungen auf Basis eines Lehrbriefes zum TÜV geprüften Montagehelfer/Maschinenbediener statt. Prüfungen für weitere Fachbereiche wie Logistik oder kaufmännische Kräfte sind in Planung. „Das Zertifikat bescheinigt den Mitarbeitern nachweisbar den Erfahrungszuwachs  durch die Zeitarbeit und belegt so die Qualität ihrer Arbeit sowie das Potenzial, sich weiter zu entwickeln“, so Dr. Monika Bias von der TÜV Rheinland Personenzertifizierung. Die Prüfung, zu der nur zugelassen wird, wer die notwendige Arbeitserfahrung und entsprechende Weiterbildungen vorweisen kann, besteht aus einem schriftlichen Test und einem mündlichen Teil, der durch die Fachleute des TÜV Rheinland durchgeführt wird.
 

Jacob Ecke aus Schweinfurt (r.) war einer der ersten, der die Prüfung bestanden und das Zertifikat erhalten hat. Übergeben wurde es von Niederlassungsleiter Jürgen Lazar (l.).

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