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Flexibel, stabil und innovativ: Arbeit im 21. Jahrhundert

Diskussionsrunde auf der Konferenz „Balance“ in der Universität Nürnberg/Erlangen (WISO)

Oktober 10  - Wie kann die notwendige Flexibilität (Voraussetzung für heutige Unternehmen, um erfolgreich zu sein) und die gewünschte Stabilität (Planungssicherheit privat wie auch im Unternehmen) in Einklang gebracht werden? Wie muss die Arbeitsgestaltung von morgen aussehen?

Das sind die zentralen Fragen, mit denen sich ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt befasst, das sich bundesweit auf über 150 Teilvorhaben mit 300 Experten verteilt. Beim Thema Flexibilität ist selbstverständlich das Instrument Zeitarbeit berücksichtigt, das in verschiedenen Projektgruppen beleuchtet wird und deren Erkenntnisse und Vorschläge auch für viele Personalverantwortliche interessant sein könnten.

An der Diskussionsrunde nahmen teil: Prof. Lutz Bellmann (IAB, Volkswirt Arbeitsökonomie), Prof. Fritz Böhle (Soziologe), Ilona Kopp (Vertreterin des Projektträgers DLR), Dr. Hubert Steigerwald (Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.) und Ursula Spellenberg (Leiterin Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement der Daimler AG). In ihrem Statement machte Frau Hofmann noch einmal deutlich, dass es sich bei Zeitarbeit um keine prekäre Beschäftigung handelt. Wenn man sie allerdings als atypisch bezeichnet, könne sie noch damit leben. Auf die Frage, was sie von diesem Forschungsprojekt erwarte, antwortete sie: „Die Forschungsergebnisse sollten so verfasst werden, dass Praktiker einen schnellen Zugang dazu finden und auch wirklich davon profitieren können.“

Es ist abzuwarten, welche Erkenntnisse, hoffentlich auch guten Ideen sich aus den Forschungsarbeiten ergeben werden. Das Projekt läuft allerdings bis 2013. Wer sich genauer informieren möchte, findet Genaueres auf der Seite www.balanceonline.org. Projekte zum Thema Zeitarbeit sind z.B. Flex4work, FlexPro oder FlexiBalance.

Diskussionsrunde in der Uni Erlangen/Nürnberg.

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