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Ja - zu Zeitarbeit und Werkverträgen

Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft lud zur Diskussionsrunde ein.

Oktober 13 - Was haben Werkverträge mit Zeitarbeit zu tun? Eigentlich nichts! Indirekt aber schon, da ungültige Werkverträge als Arbeitnehmerüberlassung ausgelegt werden. Entsprechend belastet die derzeitige Diskussion über Werkverträge das Image der Zeitarbeit.

 

In der Bevölkerung ist ein Bild von der Zeitarbeit entstanden, das der Realität nicht entspricht. Laut einer Lünendonk-Umfrage gehen fast 40 Prozent der Befragten davon aus, dass die Zeitarbeit einen Mindestlohn von 5 Euro hat. Und fast 30 Prozent glauben, dass jeder dritte Beschäftigte ein Zeitarbeitnehmer ist.

 

Richtig ist, dass zwei Prozent aller Erwerbstätigen Zeitarbeitnehmer sind und die Lohnuntergrenzen bei 8,19 Euro (West) bzw. 7,50 Euro (Ost) liegen. Sie steigen laut Tarifvertrag ab Januar 2014 auf 8,50 Euro (West) und 7,86 Euro (Ost).

 

Zeitarbeit wird als Flexibilisierungsinstrument benötigt. Das bestätigten Christiane Berger vom DGB Bayern und der Nürnberger Bundestagsabgeordnete der SPD Martin Burkert. Trotzdem bleibt für die Gewerkschafterin Zeitarbeit ein atypisches Arbeitsverhältnis und nach wie vor gäbe es Missbrauch, der bekämpft werden müsse. Der Bundestagsabgeordnete Max Straubinger von der CSU plädierte dafür, bei diesem Thema genau zu differenzieren. Zu schnell werde eine ganze Branche verurteilt aufgrund von Fehlverhalten einzelner. Für vbw-Geschäftsführer Bertram Brossardt besteht kein Zweifel: Zeitarbeit und Werkverträge sind unverzichtbar. Firmen müssen flexibel sein und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

 

Ingrid Hofmann nutzte die Gelegenheit, um ihr Hauptanliegen deutlich zu machen: keine weiteren Regulierungen für die Zeitarbeit!

 

Darunter fällt die Wiedereinführung des Synchronisationsverbots. Das Verbot könnte dazu führen, dass Minderqualifizierte, denen keine weiteren Einsätze angeboten werden können, nicht mehr eingestellt werden. Befristungen sind ebenfalls eher kontraproduktiv; insbesondere für Mitarbeiter, deren Einsätze beendet werden müssten, obwohl sie in einem Unternehmen bleiben möchten. Petra Eisen, ebenfalls Inhaberin einer Zeitarbeitsfirma, bestätite die Aussagen und nannte Beispiele aus ihrer Praxis.

 

Zeitarbeit integriert Menschen! Darum sollte die Frage lauten: Wie kann die Politik Zeitarbeitsunternehmen unterstützen, damit diese noch mehr Arbeitsuchende einstellen können? 

Eine große Runde: Christiane Berger, Bertram Brossardt, Petra Eisen und Moderatorin Heike Göbel …

… Ingrid Hofmann, Max Straubinger und Martin Burkert (v.l.n.r.)

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