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Lernen in Linz

Melanie Gruber, Auszubildende der Niederlassung Hannover, berichtet über ihren Auslandsaufenthalt in Linz, der im Rahmen des Leonardo da Vinci Programms der Europäischen Union stattfand

Mai 12 – Eine Ausbildung hat sie schon, doch das reichte ihr nicht. Melanie Gruber, 26 Jahre, lernte landwirtschaftlich-technische Assistentin und war  für vier Jahre bei der Bundeswehr in Eckernförde tätig. Dort sammelte sie erste Berufserfahrungen in der Lehrgangsbetreuung und Mitarbeiterführung. „Das Personalwesen gefällt mir gut. Darum freue ich mich, dass ich in der Niederlassung Hannover die Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau noch anhängen kann“, sagt sie.
Im November 2011 erfuhr Melanie über ihre Berufsschule vom „Leonardo Da Vinci Programm“ für berufliche Bildung der Europäischen Union. Dieses Projekt unterstützt u.a. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und fördert den Erwerb internationaler Kompetenzen.  „Zunächst wollte ich in die Niederlande, was aber an den fehlenden Sprachkenntnissen scheiterte“ erklärt Melanie Gruber. „mein Projektkoordinator Knut Hancker schlug mir stattdessen Österreich vor.“
Von März bis April war sie Teil des Hofmann-Teams in Linz und lernte die dortige Arbeitsweise kennen. „Man soll gar nicht glauben, wie sehr sich die Nachbarn Österreich und Deutschland unterscheiden. Zeitarbeit ist dort sehr viel anerkannter“, erzählt sie. Die sechs Wochen vergingen sehr schnell. „Es war eine tolle Zeit. Und ich hatte wirklich viel zu tun: Neben dem täglichen Arbeiten in der Niederlassung musste ich Tätigkeitsnachweise für das Projekt schreiben und mich weiterhin auf dem aktuellen Unterrichtsstand in Deutschland halten. Aber das praxisnahe Lernen bei Hofmann hilft da sehr und so war die Schule kein Problem für mich.“
Mittlerweile ist Melanie Gruber wieder zurück in Hannover. In ihren Tätigkeitsberichten hat sie die Fülle an Informationen unterhaltsam zusammengefasst und diese online gestellt. Wer sich also detaillierter zu dem Lernaufenthalt in Linz informieren möchte, kann unter bbssyke.ni.lo-net2.de/maquem11/.ws_gen/ oder bbs-nrue.de/113-6-wochen-ausbildung-in-oesterreich.html alles aus erster Hand nachlesen.

„Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir dieses Praktikum ermöglicht haben, mich dabei unterstützt und den Aufenthalt sehr schön und erlebnisreich gemacht haben!“ fügt sie noch hinzu. 

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